„Kahlschlag“ am Pilzplatz – warum diese Maßnahme notwendig war | Aktuelle Nachrichten und Informationen

„Kahlschlag“ am Pilzplatz – warum diese Maßnahme notwendig war

Viele von euch haben es sicher schon gesehen: Mitte Februar wurden am Pilzplatz zum Wirtschaftsweg hin mehrere Bäume und Sträucher stark zurückgeschnitten. Diese Maßnahme wirkt auf den ersten Blick radikal („die schöne Schlehenhecke“), hatte aber einen wichtigen Hintergrund.

In den letzten Jahren sind die Äste immer weiter in den Weg hineingewachsen. Gleichzeitig sind die landwirtschaftlichen Fahrzeuge deutlich größer geworden als noch vor 50 Jahren, als viele unserer Wege angelegt wurden. Dadurch benötigen sie mehr Platz, weichen häufiger aus – und beschädigen dabei die Bankette und Wegkanten. Um weitere Schäden zu vermeiden, war dieser deutlicher Rückschnitt notwendig.

Zugleich bereiten wir damit eine geplante Erneuerung der Asphaltoberfläche an dieser Stelle vor, die aus Mitteln des Regionalen Zukunftsprogramms finanziert werden soll. Damit solche Investitionen nachhaltig wirken, müssen die Wege vorher freigeschnitten und gesichert sein.

Daneben ist uns wichtig, transparent zu machen, wie teuer die Sanierung asphaltierter Wirtschaftswege ist:

Rund 100 Euro pro laufendem Meter – das bedeutet etwa 10.000 Euro für 100 Meter. Das Budget aus dem Regionalen Zukunftsprogramm beträgt etwas über 30.000 €, daher rechnen wir damit rund 300 Meter Wirtschaftsweg sanieren zu können. Vor diesem Hintergrund wird auch klar, warum wir unsere Wege möglichst schonend nutzen müssen. Denn aufgrund der angespannten Haushaltslage der Gemeinde wird es künftig kaum Mittel für weitere Sanierungen geben.

Mit dem Rückschnitt halten wir also unsere Wege in Schuss und bereiten die anstehenden Reparaturen vor.