Das Jakobskreuzkraut breitet sich auch dieses Jahr wieder sichtbar in unserer Gemarkung aus. Die Pflanze mit den gelben Blüten ist leider ziemlich giftig – besonders für Pferde und Rinder, wenn sie diese im Heu fressen.
In den vergangenen Tagen hat sich Jörg Idelberger bereits tatkräftig eingesetzt und die Gemarkung nicht nur auf seinen eigenen Flächen, sondern auch einige Wegesränder von Jakobskreuzkraut befreit. Vielen Dank für den Einsatz!
Jakobskreuzkraut breitet sich bevorzugt an Wegen, Wiesenrändern, Brachflächen und zunehmend auch in privaten Gärten aus. Wenn es ungehindert wächst, gelangen die Samen leicht auf Weiden und landwirtschaftliche Flächen. Am wirksamsten lässt sich die Ausbreitung verhindern, wenn die Pflanze mitsamt Wurzel entfernt wird, bevor sie in die Samenbildung geht. Handschuhe sind dabei empfehlenswert, denn auch über den Hautkontakt kann das Gift aufgenommen werden. Wir haben in den letzten Jahren meistens eine Helferaktion daraus gemacht und sogar einen extra Container dafür bestellt. Es wäre aber super, wenn in diesem Jahr jeder eigenständig mit anpackt. Die Pflanzen können in den Restmüll oder in den Biomüll (die Verbrennungsanlage sorgt für ausreichende Vernichtung des Saatguts).
Unsere Landwirte und Pferdehalter danken herzlich für jede Unterstützung in dieser Sache, denn sie sichert die Qualität von Futter und Ernte und hilft, die Ausbreitung einzudämmen.
Hier Bild und Hinweise zur Pflanze, denn nicht alles was gelb blüht muss gleich Jakobskreuzkraut sein…