Letzen Samstagabend trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kroppach/Giesenhausen und Mörsbach zu einer gemeinsamen Einsatzübung – eine Gelegenheit, bei der Routine, Teamgeist und Belastbarkeit geprobt werden. Die Planung hatte die Wehrführung der Feuerwehr Kroppach/Giesenhausen übernommen, somit wussten die Kameradinnen und Kameraden aus Mörsbach nicht, was für ein Übungsszenario auf sie zukommt.
Gemeldet wurde schließlich ein verunfallter PKW mit eingeklemmten Personen zwischen Burbach und Stein-Wingert. Umgehend besetzten die alarmierten Feuerwehren Kroppach/Giesenhausen und Mörsbach die Feuerwehrfahrzeuge und rückten in Richtung Einsatzstelle aus.
Vor Ort bot sich ein realistisches Bild: Ein PKW war gegen einen Baum geprallt, zwei Personen befanden sich noch im Fahrzeug. Die Einsatzkräfte übernahmen die Erstversorgung und befreiten die Verletzten anschließend patientengerecht aus dem Fahrzeug. (Die patientengerechte Rettung ist eine schonende Befreiung von Verletzten aus Zwangslagen z.B. nach Verkehrsunfällen, bei der medizinische Erstversorgung und technische Rettung eng kooperieren.) Erschwert wurde die Übung durch die einsetzende Dunkelheit – die Einsatzstelle musste großflächig ausgeleuchtet werden.
Die Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren funktionierte hervorragend. Solche Übungen zeigen, wie gut wir auf einen Ernstfall vorbereitet sind.
Auch mehrere Jugendliche der Jugendfeuerwehr Kroppacher Schweiz waren vor Ort und verfolgten das Geschehen aufmerksam. Für sie war es spannend zu sehen, wie ein Einsatz in der Praxis abläuft.